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Bahia / Brasilien

Im Jahre 2013 eröffnet VILLIGER eine eigene Longfillerproduktionsstätte namens Charutos Tobajara Ltda. in Bahia, Brasilien.

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Pfeffikon / Schweiz

Im Städtchen Pfeffikon, im Schweizer Kanton Luzern, liegen die Wurzeln des Unternehmens VILLIGER. Hier gründete das Ehepaar Jean und Louise Villiger im Jahr 1888 eine kleine Zigarrenmanufaktur in seinem Wohnhaus. Noch heute zählt das Gebäude in der Dorfstraße zum Werksgelände des VILLIGER-Stammhauses, in dem sich heute die Schweizer Produktion des Unternehmens befindet. Hier werden maschinengefertigte Zigarren und Cigarillos produziert und die in Übersee gerollten Longfiller-Zigarren verpackt. Außerdem wird hier die Kultmarke "VILLIGER ORIGINAL KRUMME" von Hand zu Zöpfen geflochten. Aus dem kleinen Familienbetrieb VILLIGER ist im Laufe der Jahre ein international agierendes Unternehmen geworden: Heute produziert und vertreibt die VILLIGER-Gruppe, deren Hauptsitz mittlerweile im badischen Waldshut-Tiengen liegt, jährlich 1,3 Milliarden Zigarren und Cigarillos, die in über 100 Ländern auf dem gesamten Globus verkauft werden.  Weltweit beschäftigt VILLIGER rund 1200 Mitarbeiter; davon 160 in Pfeffikon.

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Tiengen / Deutschland

In Waldshut-Tiengen ist heute die Hauptverwaltung von Villiger angesiedelt. Seit dem Jahr 2010 ist Tiengen der Logistik-Hub für alle internationalen Exportaufträge. Außerdem wird am Standort Tiengen, wo Villiger rund 160 Mitarbeiter beschäftigt, auch produziert: In den Produktionsstätten von Villiger  entstehen auf modernsten Maschinen vollautomatisch gefertigte Shortfiller-Zigarren und Cigarillos. Außerdem werden hier die in Übersee von Hand gerollten Longfiller-Zigarren verpackt.

Louise Villiger war es, die im Jahr 1910 das Werk Tiengen als Zweigstelle des Unternehmens im schweizerischen Pfeffikon gründete, um für ihre Zigarren einen Fuß in die Tür des zollgeschützten deutschen Markts zu bringen. Doch die Villiger Söhne GmbH wurde schnell zu einer festen Größe im deutschen und im internationalen Tabakgeschäft und schließlich zum Hauptsitz der

Unternehmensgruppe. Noch immer ist das Unternehmen inhabergeführt, mittlerweile in der vierten Generation.

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Bünde / Deutschland

Die westfälische Stadt Bünde ist als "die Zigarrenstadt Deutschlands" bekannt. Und natürlich ist auch die VILLIGER SÖHNE GmbH hier mit einem Zigarrenfabrik vertreten. Im Jahr 1970 übernahm die VILLIGER-Gruppe das in Bünden ansässige Tabakunternehmen Rudolf Holzapfel. Im Jahr 1982 baute VILLIGER dann im Stadtteil Dünne eine neue, moderne Produktionsstätte, in der heute fast 300 Mitarbeiter beschäftigt sind. Im Werk Bünde werden aromatisierte und unaromatisierte Cigarillos für den Weltmarkt gefertigt. 

Bünde ist ein historisches Zentrum der deutschen Tabakindustrie. Ende des 19. Jahrhunderts wuchs die Tabakindustrie hier rasant. Im Jahr 1900 hatten über 20 Zigarrenfabriken ihren Sitz in Bünde. Eine Sehenswürdigkeit der Tabakstadt Bünde ist das "Deutsche Tabak- und Zigarrenmuseum", das bereits seit 1937 über die faszinierende Geschichte der Tabakverarbeitung im Raum Bünde informiert. 

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Ngoro / Indonesien

Das 1999 gegründete VILLIGER-Werk "VILLIGER Tobacco Indonesia" liegt im indonesischen Ngoro, mit einem weiteren Standort in Jember. Hier werden die Naturdeckblätter für die maschinengefertigten Zigarren und Cigarillos zugeschnitten. Derzeit beschäftigt VILLIGER in Indonesien knapp 800 Mitarbeiter, strebt aber in naher Zukunft eine Belegschaft von 1000 Mitarbeitern an.

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Jember / Indonesien

Der zweite Sandort von "VILLIGER Tobacco Indonesia" liegt in Jember.

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Paris / Frankreich

Frankreich – das Land der Genießer! Und einer der wichtigsten europäischen Märkte für die Tabakbranche. Seit Anfang 2006 ist VILLIGER hier mit einer eigenen Tochtergesellschaft vertreten. In der Stadt Chatou, in unmittelbarer Nähe zu Paris, sorgt die Vertriebsgesellschaft "VILLIGER France S.A.R.L." am Boulevard de la République dafür, dass diesem wichtigen Markt die angemessene Bedeutung zukommt. Das idyllisch an der Seine gelegene Städtchen Chatou zog in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts viele impressionistische Maler wie Claude Monet, Guy de Maupassant oder Auguste Renoir an, deren Anwesenheit die Seine-Insel von Chatou ihren heutigen Namen verdankt: "Île des Impressionistes". Es könnte keinen besseren Standort für ein Unternehmen geben, das sich dem Genuss verschrieben hat.

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Doral / Vereinigte Staaten von Amerika

Seit dem Jahr 1999 ist VILLIGER auch in den USA vertreten. Die Tochtergesellschaft "VILLIGER Cigars North America" wurde gegründet, um auch den Aficionados in den Vereinigten Staaten erstklassige handgemachte VILLIGER-Zigarren und -Cigarillos zu präsentieren zu können, hergestellt aus Tabak der besten Provenienzen.

"VILLIGER Cigars North America" ist in Doral, Miami-Dade County, ansässig, im Bundesstaat Florida.

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Nicaragua

Nicaragua liegt auf demselben Meridian (Längengrad) wie Kuba. Nicht nur die Landschaft, das Klima und die Böden der beiden Länder ähneln einander. Auch den nicaraguanischen Tabaken wird nachgesagt, dass sie "closest to Cuba" seien, also von allen Tabaken der weltweiten Anbaugebiete dem legendären cubanischem Tabak am ähnlichsten. Jahrzehntelang war das Land durch Diktatoren, politische Wirrungen und Bürgerkriege lahmgelegt. Doch jetzt geht es wieder bergauf mit dem Land, und auch mit seiner Tabakwirtschaft: Die großen, dunkelbraunen und würzigen Blätter aus Nicaragua sind bei Tabakeinkäufern begehrt. Die Zigarrenmanufaktur VILLIGER verwendet den hochwertigen, vollaromatischen Nicaragua-Tabak unter anderem in ihren Marken "VILLIGER LA MERIDIANA" und "LA CAPITANA".

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Ecuador

Viele der handgerollten Zigarren der Zigarrenmanufaktur VILLIGER hüllen sich in ein Ecuador-Deckblatt. Denn die Deckblätter aus Ecuador sind auffallend schön: Hell und elastisch, mit sanftem Glanz, verleihen sie Zigarren eine verführerische Haut. Ihre ebenmäßige Schönheit verdanken sie der Lage ihres Herkunftlandes im Nordwesten Südamerikas. Denn Ecuador liegt nicht nur, wie der Name schon sagt, am Äquator, sondern auch am Fuße der Anden. Die sich vor dem Gebirge anstauenden Wolken bilden einen natürlichen Schutzschild gegen zu intensive Sonneneinstrahlung. Gleichzeitig aber gibt es ausreichend Wärme und Regen, so dass die Tabakpflanzen ausgezeichnet gedeihen. Die Schönheit ihrer Deckblätter lassen sich die ecuadorianischen Tabakbauern gut bezahlen – doch für manche Zigarren, wie unsere „VILLIGER 1888“ ist eben das Beste gerade gut genug.

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Honduras

Dicht bewaldete Berge, üppig grüne Täler: Honduras beherbergt das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet Zentralamerikas. Ein gebirgiges Zentralmassiv beherrscht das Land, und der Nordost-Passat sorgt für regelmäßige Niederschläge und feuchtwarme Luft. Ideale Bedingungen also für den Tabakanbau, und so zog es viele exilkubanische Tabakbauern nach Honduras, mit dem Ziel, sich hier, eine neue Existenz aufzubauen. Und sie hatten Erfolg damit: Der honduranische Tabak gilt als der goldene Mittelweg zwischen den dezenten dominikanischen und den schweren cubanischen Tabaken. Deshalb ist Honduras die Heimat vieler großer Zigarrenmarken, darunter auch „LA LIBERTAD“ aus dem Hause VILLIGER.

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Mexiko

In Mexiko spielte der Tabak schon vor mehr als 2000 Jahren eine wichtige Rolle in der Mythologie und Heilkunst der Maya. Während der Tabak aus Mexiko auf dem US-amerikanischen Markt bereits gut etabliert ist, erobern die würzigen, erdigen Blätter nun auch Europa. Als Umblatt oder Einlage verleihen Sie den Zigarren Kraft und einen besonderen Charakter. Als Deckblätter sind die dunklen Maduro-Tabake begehrt, die für ihre pfeffrige Süße bekannt sind und einigen Tabakexperten als die besten der Welt gelten. Aficionados schätzen an Zigarren aus Mexiko außerdem, dass sie während der gesamten Zigarrenlänge ihr angenehmes Aroma beibehalten, leicht im Zug sind und besonders gleichmäßig im Brandverhalten. Im Sortiment der Zigarrenmanufaktur VILLIGER finden sich mexikanische Tabake unter anderem in der Marke VILLIGER 1888.

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Kuba

Auf der Karibikinsel Kuba werden die berühmtesten Zigarren der Welt hergestellt. So ist es kein Wunder, dass der Tabak die nach Zucker und Tourismus die drittgrößte Devisenquelle des Landes ist. Fast die gesamte Tabakproduktion, deren Zentrum in der Provinz Pinar del Rio im Südwesten der Insel angesiedelt ist, wird exportiert. Das tropische, vom Nordostpassat geprägte Klima eignet sich hervorragend für den Tabakanbau. Entscheidend für die hohe Qualität und den Charakter des Tabaks sind aber die Böden. Die cubanischen Tabake sind allesamt sehr aromatisch und besonders kräftig, auch wenn sie – je nach Anbauregion – in Sachen Form und Geschmack stark variieren. Die beiden Tabak-Hauptsorten sind die vor allem für Deckblätter genutzte Corojo und die Criollo.

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Brasilien

Brasilianischer Tabak zählt zu den besten Tabaken der Welt. Durch ein weltweit einzigartiges Trocknungsverfahren erhalten die vollaromatischen, süßen Mata-Fina-Tabakblätter ihre charakteristische dunkelbraune Farbe. Wegen dieser Farbe wird von Brasil-Zigarren oft irrtümlich angenommen, sie seien besonders kräftig. Das Gegenteil ist der Fall: Der Brasiltabak überrascht mit einem sanften, leicht süßen Aroma, das gleichzeitig voller Temperament und Würze steckt. Es scheint fast, als färbe das Wesen der immer lächelnden, freundlichen und temperamentvollen Einwohner Brasiliens auf den Tabak ab. Villiger hat mit der „Tobajara Brasil“ eine der seltenen Brasil-Puros im Sortiment, die zu 100 Prozent aus brasilianischem Tabak bestehen.

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Dominikanische Republik

Ihr tropisches Klima macht die Dominikanische Republik nicht nur zu einem beliebten karibischen Urlaubsziel, sondern auch zu einem idealen Ort für den Tabakanbau. Hier, auf der zwischen Atlantik und Karibik gelegenen Insel Hispaniola, die sich die Dominikanische Republik mit Haiti teilt, wachsen die milden, aber aromareichen Domingo-Tabake. Die bekannteste Anbauregion ist das Cibao-Tal im Nordwesten. Die Berge schützen die Tabakfelder vor den karibischen Stürmen, die Wolken beschirmen sie vor der karibischen Sonne. Reichliche Niederschläge sorgen für die ideale Luftfeuchtigkeit. Die drei dominikanischen Hauptsorten für Einlage und Umblatt: Olor Dominicano, Piloto und San Vicente. Viele Zigarren aus dem Hause VILLIGER enthalten Domingo-Tabake, unter anderem die „VILLIGER 1888“, die „BOCK“, die „Dominico“ und die „VILLIGER 1492“.

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Sumatra (Indonesien)

Besonders gute Boden- und Klimaverhältnisse sind es, denen die indonesische Insel Sumatra ihren Erfolg als Tabakanbauland verdankt. Nahe am Äquator gelegen herrschen in den Tabakanbaugebieten im nordöstlichen Teil der Insel tropische Temperaturen mit dauerhaft über 60 Prozent Luftfeuchtigkeit. Die besten Tabake gedeihen in den Distrikten Deli und Langkat in 120 bis 200 Metern über dem Meer auf schwarzen Böden vulkanischen Ursprungs. Ihr feines, blumiges Aroma, ihr eher sanfter Geschmack und ihre gute Glimmfähigkeit machen die eher hellen Tabake von Sumatra zu begehrten Cigarrendeckblättern, vor allem in Europa. Die besten Sumatra-Deckblätter werden im wahrsten Sinne des Wortes „versilbert“: Ein Kilogramm des raren Tabaks ist teurer als ein Kilogramm Silber.

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Java (Indonesien)

Auch die Böden der Tabakfelder auf der indonesischen Insel Java sind vulkanischen Ursprungs, das Klima ist jedoch weniger warm und feucht als auf Sumatra. Tabake aus Java erreichen zwar nicht die Deckblatt-Qualität von Sumatra-Tabak, liefern aber ausgezeichnete Umblätter und beliebten Einlagetabak. Die leicht nussig schmeckenden Vorstenlanden- und die erdigen Besuki-Tabake aus Java sind milder, harmonischer  und leichter als ihre aromatischeren und kräftigeren Verwandten von der Sumatra-Insel. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn es in einer Tabakkomposition gilt, einen Kontrapunkt zu einem besonders temperamentvollen Tabak zu setzen, um einen harmonischen Gesamteindruck zu erzielen. VILLIGER verwendet Java-Tabak beispielsweise in der „VILLIGER1492“.

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