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08 GESCHICHTE VILLIGER SÖHNE
1913 - 1938
Wachstum durch Expansion nach Deutschland
Die politisch wie auch wirt-
schaftlich schwierigen Zeiten
zwischen den beiden Weltkrie-
gen zu überstehen, ist der
Verdienst der beiden Brüder
Max und Hans Villiger, Söhne
von Jean und Louise Villiger,
die das Unternehmen in der 2.
Generation gemeinsam führen.
Bis zum Ausbruch des Zweiten
Weltkrieges verzeichnet VILLI-
GER ein bemerkenswertes
Wachstum, was unter anderem der Aufbau zu Deutschlands grösster Stumpenfabrik dokumentiert. In Deutschland werden 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
MEILENSTEINE
1914-1918 Erster Weltkrieg
1918 Nach dem 1. Weltkrieg übernehmen die Söhne Hans und Max Villiger das (väterli- che) Unternehmen, deshalb die neue Firmierung VILLIGER SÖHNE.
1918-1939 Rasche Entwicklung des Unternehmens bis zur grössten Stumpenfabrik in Deutschland
mit Errichtung von Zweigwerken in München und Schönaich bei Böblingen und mehrerer Filialbetriebe in ländlichen Gebieten für manuelle Arbeiten.
1927 Kauf des ersten Zweigwerkes in München 1933 Kauf des zweiten Zweigwerkes in München
Ständig den nationalen wie internationalen Markt im Blickfeld, geht das Unter- nehmen nicht nur auf die Bedürfnisse der Kunden ein, sondern setzt mit Entwick- lung und Herstellung neuer Produkte auch Akzente und Trends, wie beispielsweise mit dem in den 30er Jahren lancierten VILLIGER EXPORT, einem mildwürzigen Stum-
Hans Villiger
Max Villiger
pen, der einzeln in Seidenpapier gehüllt wird. Der VILLI- GER EXPORT ist noch heute der weltweit meistgerauchte Stumpen.
1935 Kauf der Firma GESKA, Bad Cannstatt (mit Werk in Schönaich) zur Produktion von Stumpen
1936 Einführung der Marke RIO6. Während des Zweiten Weltkriegs stehen diese Stumpen von VILLIGER für den Wehrwillen der Eidgenossen. Der RIO6, ein Stumpen, dessen Packung genau in die Patronenta- sche passt, welche die Schweizer Soldaten am Gürtel tragen.
1937 Die Marke VILLIGER EXPORT wird geschaffen.
1938 Errichtung von Filialbetrieben in Griessen, Blumberg, Bonndorf, Weil im Schönbuch und Lenggries


































































































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